1. Int. Woche für Evangelisation + Hagiotherapie 2017 Zagreb

Nach acht internationalen Studienwochen zur Hagiotherapie und einer Woche zur Evangelisation hat die Muttergemeinschaft Gebet und Wort erstmals zu einer internationalen Woche der Evangelisation und Hagiotherapie vom 3.-9.Juli 2017 nach Zagreb eingeladen. Über 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 15 Nationen, darunter 28 Personen aus Deutschland, beschäftigten sich mit diesen Themen.

Nach dem Tod des Initiators der internationalen Studienwochen, Prof. Tomislav Ivancic im Februar 2017, setzte der Leiter der Muttergemeinschaft Gebet und Wort, Ivica Lulic, die inhaltlichen Akzente. Neu war, dass das Tagungsprogramm allen Teilnehmern schon vor der Studienwoche vorlag. Im ersten Teil wurden die Eckpfeiler der Evangelisation dargestellt, im zweiten Teil der Woche trugen die tätigen Hagioassistenten aus ihrer Praxis vor.

Zwei Grundbotschaften zogen sich wie ein roter Faden durch die internationale Studienwoche:

1.) Haltet euch an die Regeln, die Prof. Ivancic kurz vor seinem Tod im November 2016 herausgegeben hatte. Nur derjenige, der eine intensive Freundschaft mit Jesus Christus pflegt, kann ein authentischer Zeuge in der Evangelisation und Hagiotherapie sein. Eine ständige Entwicklung ist da notwendig.

2.) Jeder Hagioassistent setzt auf die Wirkung des Hl. Geistes, d.h. er muss Geisterfahrungen besitzen. Jeder Hagioassistent muss durch seine Person das Wirken der Liebe, der Zuwendung, der Würde erfahrbar machen. Denn jeder Hagioassistent soll für den Hagiopatienten das 1. Medikament sein, das einen entscheidenden Umkehrprozess bei diesem in Gang setzt.

Die Leitung der deutsche Gemeinschaft Gebet und Wort hatte 14 Anfragen an den Leiter der Muttergemeinschaft Gebet und Wort Ivica Lulic geschickt. Es kam zu einem einstündiges Gespräch, es übersetzte P. Willi Klein. Es gab zwei Ergebnisse: Alle, die über Jahre den Weg der Evangelisation und Hagiotherapie gegangen sind, ob national oder übernational, sind wieder neu Anwärter der Gemeinschaft Gebet und Wort. Hierfür bilden die Regeln vom November 2016 die Grundlage. Das 2. Ergebnis lautet: „Die Regel ist ein Meisterwerk des Gründers. Einerseits ist sie eine Hilfe für Leben und Arbeit der von ihm gegründeten Gemeinschaft, andererseits soll sie die offizielle Anerkennung seiner Gründung seitens der Verantwortlichen in der Kirche“, ermöglichen, so der nationale Leiter der Gemeinschaft Gebet und Wort in Deutschland, Diakon Bernd Faßbender. Die größte Zahl der Fragen konnte nicht behandelt werden. Das soll im September in Marienstatt nachgeholt werden, zu dem Ivica Lulic eingeladen wurde.

Zum Zeichen, dass beide, Ivica Lulic für die Muttergemeinschaft, und Bernd Faßbender für die deutsche nationale Gemeinschaft, in die gleiche Richtung gehen, reichten sie sich die Hände. Bernd Faßbender fügt noch ergänzend hinzu: „So wie ein Kunstmaler durch sein Bild etwas Bestimmtes ausdrücken will, so beschreibt der Gründer in seiner Regel die neu entstandene Wirklichkeit: das Charisma, das der Heilige Geist im Gründer und durch ihn in der Kirche und in der Welt hervorbringt.“

Peter Deinhart

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