Träumst Du noch oder lebst Du schon?

Bericht über den Vortrag am 7. Juni 2017 in Berlin-Tegel

Nach wiederholten Begegnungen zwischen Ruth Diegelmann (Fulda), Monika Matalik (Berlin-Tegel) und Elfie Anneser (Berlin-Schöneberg) konnte ein lange gehegter Plan endlich verwirklicht werden: Die Vorstellung der von allen dreien sehr geschätzten Hagiotherapie in Berlin.

Frau Matalik konnte in Berlin-Tegel den Georgssaal der Herz-Jesu-Gemeinde in der Brunowstraße gewinnen, Frau Anneser gestaltete die Flyer und verteilte sie zusammen mit Frau Matalik an vielen Stellen in Berlin, Frau Diegelmann hielt den Vortrag, der durch ein Praxisbeispiel von Frau Matalik komplettiert wurde.

Trotz eines heftigen Regenschauers, der sich am Abend über Berlin ergoss, fanden sich ca. 30 Personen im liebevoll hergerichteten Georgssaal ein. Nach der Begrüßung durch Frau Anneser hielt Frau Diegelmann ihren Vortrag, in dem sie geschickt persönliches Zeugnis, theoretisches Wissen aus der Hagiotherapie und Fragen an die Zuschauer verquickte und dadurch Spannung erzeugte. Sie entführte das Publikum an ihren Traumstrand und fragte provokant: „Wo wünschen sie sich hin?“ Und: „Wie möchten Sie leben?“ Anhand einiger Erlebnisse und ihrer Heilungsgeschichte erklärte sie die theoretische Wirkweise der Hagiotherapie sehr verständlich. Als Schlusspunkt verwies sie auf den Song „Head Full Of Dreams“ der Gruppe „Coldplay“, der verändert werden sollte: Nicht den Kopf voller Träume, sondern das Herz voller Wahrheit.

Im Anschluss berichtete Frau Matalik über einen Fall aus ihrer Praxis. Sie schilderte anschaulich, wie sie einer Patientin durch Anwendung der Hagiotherapie aus einer Depression heraushelfen konnte. Anhand ihrer Schilderung wurde exemplarisch die wirkungsvolle Zusammenarbeit von Psychotherapie und Hagiotherapie geschildert.

Nach einer kleinen Pause, in der Getränke und kleine Snacks gereicht wurden, war dem Publikum die Möglichkeit geboten, Fragen zu stellen. Das Interesse war groß und nach ca. 30 Minuten gab es noch viele interessante Gespräche und Austausch in kleineren Gruppen. Zur Vertiefung des Themas bekamen alle Teilnehmer eine Mappe mit Inhalten zu „Hagiotherapie und Evangelisation“ und einigen Fallbeispielen aus der Praxis ausgehändigt.

Weil das Interesse der Zuhörer so groß war, sollen schon im Herbst in Berlin zwei Grundkurse an zwei Wochenenden durchgeführt werden: Einer in der Pfarrei Herz Jesu und einer speziell für Jugendliche und junge Erwachsene.

Möge der Hl. Geist den weiteren Verlauf dieses Vorhabens begleiten!

Elfie Anneser

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