Bericht über den Grundkurs Hagiotherapie in Berlin Tegel

Nach dem Vortrag von Frau Ruth Diegelmann, Theologin und Hagioassistentin, im Juni 2017, bildeten sich in Berlin zwei Gruppen für den Grundkurs Hagiotherapie. Ein Kurs fand im St. Vinzenz-Haus (Berlin-Schöneberg) statt. Hier formierten sich 13 junge Teilnehmerinnen. Der zweite Kurs fand in der Pfarrei Herz Jesu (Berlin-Tegel) statt. Hier kamen 7 Teilnehmerinnen zusammen, um sich mit den Grundlagen der Hagiotherapie zu befassen.

An zwei Wochenenden im Oktober und im November 2017, je eineinhalb Tage, trafen wir uns (7 Teilnehmerinnen) unter der Leitung von Ruth und Markus Diegelmann, Nicole Ey, im St. Georgsaal in Herz Jesu (Tegel), um uns mit den Grundbegriffen aus der Hagiotherapie zu befassen: Wer ist der Mensch? Was ist die Geistseele? Wer ist der Schöpfer? Wie wirkt sich unser Vaterbild auf das Gottesbild aus? Welche Muster haben meine Eltern? Welche Muster habe ich? Was erwarte ich vom Schöpfer? Welche Beziehung habe ich zu ihm? Welche Wirkungen hat es, wenn sich der Mensch für das Gute entscheidet?

Im Zentrum der anthropologischen Medizin gemäß der Lehre von Professor Dr. Tomislav Ivancic (*1930 / +2017) stehen das Sein, die Wahrheit, das Gute und das Schöne. Die Entscheidung für das Gute bewirkt die Heilung der Geistseele

und wirkt sich so auf den ganzen Menschen positiv aus. Dabei werden aktuellste Ergebnisse der Wissenschaft, insbesondere der Philosophie, der Neurobiologie, der Medizin und der Psychologie, sowie der Theologie in die Theorie mit eingebunden. Aus der Sicht der Epigenetik ist die geistige Ausrichtung des Menschen von entscheidender Bedeutung: Der Mensch kann sein Schicksal geistig mitbestimmen; die Gene sind nicht so sehr zwingend wie man immer dachte.

Die Teilnehmer waren alle begeistert und es entstand der Wunsch, sich fortan ca. einmal monatlich zu treffen, um die Inhalte der anthropologischen Medizin im Alltag anwenden zu können. Wir lesen gemeinsam das Buch "Heilung des Menschen" (T. Ivancic), und sprechen in den Gruppen darüber. Dazu gehört auch die Anwendung von Formationen, die ebenfalls Heilungsprozesse begünstigen. Auch Jesus sprach gerne in Bildern, in Gleichnissen, er wusste schon damals wie wirksam die Phantasie für uns Menschen ist.

Berlin, den 30. 11. 2017 Monika Matalik  

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