Ein (hagiotherapeutischer)Traum

von Marita Scheidhauer 26.12.2016

Ich weiß nur noch wenig von diesem Traum, glaube aber, das nun Folgende ist der wichtigste Teil:

Ich sah etwas Rundes, das aussah wie eine Scheibe, die sich in großer Höhe am Himmel befand und sich drehte. Aus dem äußeren Kranz der Scheibe wurden kleine, negativ geladene Teilchen auf die Menschen geschleudert. Das Verwunderliche daran war, dass jeder Mensch mit seinem Denken, Reden und Tun Einfluss hatte, wie schnell sich die Scheibe drehte und wie viel Negatives sie auswirft. Jedes negative Denken, Reden und Tun beschleunigte also das Drehen der Scheibe und auch das Auswerfen der Teilchen.

Ich merkte, wenn man Gutes dachte, Gutes redete und Gutes tat, so drehte sich die Scheibe nicht und hatte auch keine Kraft. Wenn somit jeder einzelne Mensch auf sein Reden, Denken und Tun achten würde, dann hört die Zerstörung der Welt auf.

In der Scheibe waren zwei Dreiecke zu sehen, die miteinander verbunden waren. auf dem einen, das senkrecht mit der Spitze nach oben zeigte, standen die Worte Liebe und Hoffnung. Auf dem anderen Dreieck, das waagrecht lag, standen die Worte Güte und Wahrheit. Sie waren wie ein Anker oder wie ein Halt in der Scheibe.

Meine Erklärung dafür:
Das senkrechte Dreieck zeigte mit der Spitze nach oben. Liebe und Hoffnung sind Geschenke, die wir uns selbst nicht geben können.

Das waagrechte Dreieck zeigte auf meine Mitmenschen. Leben wir mit ihnen in Güte und Wahrheit?

Dass die Dreiecke zusammen hängen will sagen: Wir leben nicht alleine. Wir werden von oben gehalten und tragen einander.

Ich denke:
Wenn die Welt und die Menschen sich ändern sollen, so muss das zuerst im eigenen Herzen beginnen. Gutes Denken, gutes Reden und gutes tun.