Länderübergreifende Zusammenarbeit in der Ausbildung

Am 4. und 5. November dieses Jahres wurde der erste länderübergreifende Ausbildungskurs für Seminarleiter in der Stiftung „Facenda de Esperanca“ in Wattwil, Schweiz, durchgeführt. Sechzehn Teilnehmer aus Südtirol, Oberösterreich, der Bodenseeregion, Limburg, Fulda, Kressborn und natürlich aus der Schweiz waren angereist, um sich zwei Tage lang intensiv mit den Schulungsinhalten des „Grundkurses Hagiotherapie“ und deren Umsetzung zu beschäftigen. Die Schulungsleiter Herr Diakon Bernd Faßbender (Leiter der Gemeinschaft GGW Deutschland) und Frau Ruth Diegelmann aus Deutschland freuten sich, dass sich auch die Leiter Österreichs, der Schweiz und Deutschlands unter den Teilnehmern befanden.

Die Gruppe durfte auf einer Anhöhe über der Stadt an dem idyllischen Ort des alten Klosters „Maria der Engel“ zwei tolle Tage genießen. Bewusst wurde die Einfachheit und Schlichtheit des Hauses gewählt, um sich auf das Wesentliche konzentrieren zu können.

Das Seminar wurde für folgende zwei Zielgruppen angeboten:
Für Interessenten, die in ihrer Familie und in ihrem Umfeld die Methode der Hagiotherapie lehren wollen, sowie für ausgebildete Hagioassistenten, die diese Methode weitervermitteln wollen. Ein spannendes und heiteres Übungsfeld. Diese Weiterbildung war äußerst bereichernd. Es wurde nicht nur sehr viel theoretisches Wissen aufgefrischt, sondern es wurde auch praktisch geübt, dieses Wissen weiterzugeben. Wir durften durch Ruth Diegelmann und Bernd Faßbender didaktische Tipps und Tricks kennen lernen und unsere Erfahrungen einbringen. Durch die Vielfalt der Teilnehmer wurden alle gegenseitig motiviert und beschenkt. Jeder Teilnehmer erhielt eine eigene Arbeitsmappe, die wertvolle Informationen, Übungen und Erfahrungen beinhaltet.

Am Abend des ersten Kurstages trafen sich alle Leiter der deutschsprachigen Länder und die engsten Mitarbeiter, um über ein gemeinsames Schulungs- und Ausbildungskonzept „Hagiotherapie“ zu beraten. Den Tenor dieses sachlichen, offenen und ehrlichen Austausches bildete der Wunsch, Hagioassistenten in den deutschsprachigen Ländern einen gemeinsamen Ausbildungsweg anbieten zu können. Das Seminar in Wattwil trug sehr dazu bei, diesem Ziel einen Schritt näher zu kommen und den Weg zu einer Einheit der deutschsprachigen Länder zu ebnen.


Ein besonderer Dank gilt einer Familie, die an diesem Wochenende freiwillig die Arbeit in der Küche übernahm und uns bestens versorgte. Die Mitarbeiter haben wirklich mit Herz und Leidenschaft gearbeitet und uns kulinarisch verwöhnt. Herzlichen Dank! Die Seminarteilnehmer konnten sich ganz auf ihre Ausbildung konzentrieren.

Dem Organisationsteam aus der Schweiz sei auf diesem Wege nochmals herzlich gedankt. Es wurde bereits beraten, ob nicht eine weitere Fortbildung an diesem Ort stattfinden kann.

Eine Teilnehmerin aus der Schweiz sagte beim Abschied, dass dieses das beste Seminar seit Jahren für sie war, weil alle auf Augenhöhe und mit großem Vertrauen miteinander umgegangen sind.

Silvia Pfyffer (Schweiz) und
Bernd Fassbender (Deutschland)

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