Regel der Gemeinschaft Gebet und Wort (GGW)

Autor:
Dr. Tomislav Ivančić, Prof. emeritus
Gründer der Gemeinschaft Gebet und Wort
Begründer des Seminars für die Evangelisation der Kirche
Entdecker der Hagiotherapie

Hrsg. des kroat. Textes: Zajednica Molitva i Riječ, Zagreb, November 2016

GELEITWORT

Liebe Kandidaten für die Mitgliedschaft in der Gemeinschaft Gebet und Wort, ich übergebe euch die Regel dieser Gemeinschaft. Sie ist Ausdruck dessen, was in den vergangenen Jahrzehnten gewachsen ist, und bildet die Grundlage für die Arbeit der Gemeinschaft Gebet und Wort (GGW). Nur eine vollständige Verinnerlichung dieser Regel ermöglicht den Eintritt in die GGW und die Mitarbeit an der Verwirklichung ihrer Aufgaben. Kandidaten müssen wissen, dass niemand ohne umfassende Bemühung und Opferbereitschaft Evangelisator oder Hagioassistent werden kann. Die bisherige eher durchschnittliche Arbeits- und Lebensweise der GGW konnte kaum Früchte tragen, weil der Ruf Gottes für uns nicht an erster Stelle gestanden hat.

Leiter und Mentoren sind verpflichtet, das Wissen und die Fähigkeiten der Mitglieder streng zu prüfen und die Ergebnisse ihrer Arbeit vierteljährlich der Hauptverwaltung der GGW in Zagreb mitzuteilen.

Die Prüfungen über die Katechesen brachten für jene, die alles von Herzen angenommen, gelernt und sich angeeignet haben, große Früchte. Wer jedoch zu dieser ernsthaften Anstrengung nicht bereit ist, hat sicher nicht die Berufung zu den Aufgaben, die Gott uns anvertraut hat. Die Kirche, die Heimat, die Gesellschaft und jeder einzelne von uns sehnen sich nach der Nähe und der Hilfe Gottes, und dies sollte unsere Motivation sein, uns mit aller Kraft die Befähigung für Gottes Ruf und Sendung anzueignen.

Die Heilige Dreifaltigkeit möge euch in allem leiten, Jesu und zugleich unsere Mutter Maria möge euch mit ihrem Rat beistehen, die Erzengel Michael, Gabriel und Raphael mögen euch beschützen, alle großen Verkünder der frohen Botschaft und Vermittler der Heilung “gebrochener Herzen“ mögen eure Fürbitter sein. Der Segen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes sei mit euch allen und gebe euch die Kraft, diese Regel genau zu befolgen.

Zagreb, am Gedenktag „Unsere liebe Frau in Jerusalem, Heil der Kranken“,
21. November 2016

Der Gründer der Gemeinschaft Gebet und Wort

Prof. Dr. Tomislav lvančić, Prof. emeritus

Regel der Gemeinschaft Gebet und Wort (GGW)

Diese Regel ist neben dem Statut der Gemeinschaft das grundlegende Dokument, das die Aufnahme in die Gemeinschaft und deren Tätigkeit beschreibt. Die Gemeinschaft Gebet und Worthat eine zweifache Aufgabe: die Durchführung von Seminaren für die Evangelisation der Kirche und die Entwicklung der anthropologischen Medizin bzw. der Hagiotherapie. In den Seminaren wird die Frohe Botschaft verkündet und damit das Zeugnis der Kirche gestärkt, durch die Hagiotherapie werden nach dem Beispiel Jesu „gebrochene Herzen“ geheilt. Jesus tat beides: zuerst verkündete er das Reich Gottes und dann heilte er jede Krankheit und jedes Gebrechen.

Grundlagen der Gemeinschaft 

I.

Begründer sowohl der Gemeinschaft als auch der Seminare für die Evangelisierung der Kirche und der Hagiotherapie ist der Priester Prof. Dr. sc. Tomislav Ivančić. Alle Mitglieder der Gemeinschaft sind sich der göttlichen Führung bewusst, die sich in der Person des Gründers zeigt, und nehmen diese Führung an, indem sie dem Gründer in allem nacheifern. Auf diese Weise wird der wahre Geist der Gemeinschaft umgesetzt, wie es das Zweite Vatikanische Konzil sagte. Gehorsam nehmen sie alles an, was der Gründer geschrieben und in Seminaren, Predigt, Rundfunk, Fernsehen oder anderswo gesagt hat. Aus diesem Reichtum schöpfen sie den Geist der GGW sowie die Art des praktischen Vorgehens, ihrer Lebensweise und ihres Zeugnisses, damit sie in der Gesellschaft wahrgenommen, anerkannt, gebraucht und zu Hilfe gerufen werden. 

II.

Es gibt vier grundlegende Inhalte, die man gründlich lernen und sich durch Erfahrung aneignen muss, um Mitglied der Gemeinschaft werden zu können:

  1. Studium und Prüfung der Katechesen aus dem Buch „Begegnung mit dem lebendigen Gott“ und der Inhalte der beiden Bücher „Heilung des Menschen in der Hagiotherapie“ und „Anthropologie – Pathologie – Therapie“.(in deutsch noch nicht verfügbar)

  1. Erlernen und Aneignen der Spiritualität der Gemeinschaft entsprechend der Anleitung in den „Regeln für das geistliche Leben der Mitglieder der Studiengemeinschaft Gebet und Wort“.

  1. Studium der Heiligen Schrift und Leben nach dem Wort Gottes, Teilnahme am sog. „Blitz“ – Programm.

  1. Studium und Prüfung des methodischen Teils der Bücher „Begegnung mit dem lebendigen Gott“ und „Hagiotherapie in der Begegnung mit dem Menschen“.

 

III.

Um die Genehmigung für die Tätigkeit als Evangelisator oder Hagioassistent1 zu erhalten, müssen die Prüfungen aus Punkt 1 und 4 des II. Abschnitts dieser Regel mit Bestnote bestanden werden. Wer die Bestnote nicht erreicht, kann in der Gemeinschaft andere wichtige Aufgaben übernehmen, nämlich die Organisation von Seminaren, Vorträgen und anderen Veranstaltungen sowohl im Bereich Evangelisierung als auch im Bereich Hagiotherapie.

Die Prüfungen können von Priestern, Diakonen oder aktiven Religionslehrern, die Mitglieder der GGW und mit den Prüfungsinhalten vertraut sind, abgenommen werden. Die Prüfer werden vom Gründer oder von der Hauptverwaltung ernannt.

IV.

Jene, die die Erfahrung des Heiligen Geistes gemacht haben, können andere zu dieser Erfahrung hinführen. Sie halten insbesondere für die Kandidaten der GGW sog. „Seminare“, in denen die Kandidaten lernen, immer tiefer in das Gebet und in die Gegenwart Gottes zu gelangen. An diesen Seminaren können jene Kandidaten teilnehmen, die die Prüfungen über die Katechesen aus dem Buch „Begegnung mit dem lebendigen Gott“ abgelegt haben.

V.

Das Wort Gottes eignet man sich dadurch an, dass man zuerst die gesamte Bibel kennen lernt und dann die vier Evangelien liest, studiert und meditiert. Hierbei nimmt man insbesondere einzelne Sätze auf, durch die man die Person Jesu Christi immer besser kennen lernt und ihm näher kommt. Das Wort Gottes aus der Heiligen Schrift wird auf zweierlei Weisen verinnerlicht: einerseits indem man tut, was Jesus sagt, z.B.: „Bittet, dann werdet ihr erhalten“ oder „Liebt einander“; andererseits indem man sich seine Worte merkt, über sie nachdenkt, sie meditiert und als kostbares Geschenk der barmherzigen Liebe Gottes in sich aufnimmt. Auf diese Weise nimmt man beispielsweise folgende Worte tief in sich auf: „Ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen“, „Fürchtet euch nicht, ich habe die Welt besiegt“, „Auch ihr werdet dort sein, wo ich bin“. Solche Worte sprechen von der besonderen Berufung durch Gott und von der Sendung der Mitglieder der GGWin der Welt. Besonders wichtig ist das sog. „Blitz“ – Programm. Mitglieder der GGW haben ein ausgeprägtes Bewusstsein von der Kirche als dem Leib Christi, dessen Glieder sie sind; diese Glieder haben unterschiedliche Fähigkeiten, durch die der Leib Christi in der Welt zum Heil aller Menschen wirkt.

Das "Blitz" – Programm wird von denjenigen vermittelt, die diese Erfahrung unter der Anleitung des Gründers selbst gemacht haben.

Tätigkeit der Gemeinschaft

 VI.

Die Gemeinschaft Gebet und Wort von Zagreb dient allen anderen als Vorbild. Sie hat unmittelbar vom Gründer zahlreiche Anweisungen, Beispiele, praktische Methoden und eine Anleitung für die Anbetung vor dem allerheiligsten Altarssakrament erhalten. Aus diesem Grund wird sie als Muttergemeinschaft bezeichnet. Sie ist die ursprüngliche Gemeinschaft, die zusammen mit dem Gründer lebte und daher sein geistiges Erbe am besten weitergeben kann. Anders gesagt sollen die Mitglieder der Muttergemeinschaft wie die Apostel sein, die sich einst um Jesus geschart haben und daher wussten, was Jesus sagte und wollte; deshalb wird die Kirche apostolisch genannt – die Apostel vermittelten sowohl Jesu Lehre, als auch die Gnade und die Sakramente. Im Bewusstsein dieser Verantwortung kann und soll die Zagreber Gemeinschaft den Segen und den Reichtum, den sie empfangen hat, anderen vermitteln.

VII.

Sowohl in der Evangelisation als auch in der Hagiotherapie spielen als Mentoren die Fachleute eine besonders wichtige Rolle, die ein Theologiestudium absolviert haben und Religionslehrer geworden sind. Dies bedeutet, dass sie einerseits mit dem Wort Gottes und andererseits mit den Menschen, denen sie es verkünden, ständig in Kontakt sind. Sie werden vom Gründer oder von der Hauptverwaltung ernannt.

Gewöhnliche Mentoren sind jene, die Prüfungen über Evangelisierung und Hagiotherapie abgelegt haben und daher als Evangelisatoren und als Hagioassistenten wirken können. Ihre Aufgabe besteht darin, andere mit der praktischen Tätigkeit der Gemeinschaft vertraut zu machen. Sie werden von der Leitung in Zagreb ernannt.

VIII.

Alle, die in der Neuevangelisierung arbeiten, kommen jede Woche einmal zusammen und tauschen sich darüber aus, wie sie Seminare, öffentliche Vorträge, Zusammenkünfte und andere Veranstaltungen noch besser gestalten und wie sie weitere Formen der Neuevangelisierung entwickeln können.

Diejenigen aber, die in Zentren für Hagiotherapie tätig sind, treffen sich mindestens zweimal wöchentlich. Bei diesen Treffen stellt jeder einen Fall vor, der ihm Schwierigkeiten bereitet, und alle suchen miteinander eine Lösung. Falls keine Lösung gefunden werden kann, sollen sie die Bücher „Hagiotherapie in der Begegnung mit dem Menschen“ und „Anthropologie – Pathologie – Therapie“ zu Rate ziehen. Wenn dies nicht weiter führt, wenden sie sich an den Gründer der Gemeinschaft.

IX.

Alle, die früher Prüfungen in Hagiotherapie oder Evangelisation abgelegt haben und eine Genehmigung für die experimentelle oder ständige Arbeit bekommen möchten, müssen sich erneut einer Überprüfung unterziehen und gemäß den vorliegenden Richtlinien eine Glaubenserfahrung machen; danach können sie die gewünschte Genehmigung erhalten. Wem dies als eine zu große Anstrengung erscheint, der sollte sich prüfen, ob er wirklich zu dieser Aufgabe berufen ist, oder ob er durch eine weltliche Lebensweise seine Berufung verdunkelt. Daher ist es für die Mitglieder der GGW unumgänglich, sich immer neu dem Vater, dem Sohn und dem Heiligen Geist zuzuwenden: dort ist die Kraft, von dort haben sie ihre Berufung empfangen, dort wird ihnen das Charisma geschenkt und nur in dieser Kraft können sie den Willen Gottes tun.

X.

Die Gemeinschaft Gebet und Wortkann und soll Zentren für die Evangelisation der Kirche durch Seminare und Zentren für Hagiotherapie errichten. Es gibt bereits Zentren für Hagiotherapie, jedoch fehlen Zentren für Evangelisation. Hier und dort besteht bereits ein Zentrum für eine bessere Welt, solche müssen jedoch in allen Regionen entstehen. Überall sollen Evangelisation und Hagiotherapie systematisch entwickelt bzw. muss das ganze Charisma der Gemeinschaft Gebet und Wort umgesetzt werden, damit der Wille Gottes erfüllt wird

Verwaltung der Gemeinschaft

XI.

Die Gemeinschaft Gebet und Wort wird von der Hauptverwaltung sowie von nationalen und regionalen Verwaltungen geleitet. Die Hauptverwaltung wird von den Mitgliedern in allen Ländern mit absoluter Mehrheit für zwei Jahre gewählt. Die nationalen Leitungen werden von den Mitgliedern des betreffenden Landes gewählt, die regionalen Verwaltungen werden von den in der betreffenden Region bzw. Diözese tätigen Mitgliedern gewählt. Die nationalen und regionalen Leitungen können auch von der Hauptverwaltung ernannt werden. Die jeweiligen Leiter sorgen für die institutionelle Struktur der Gemeinschaft und ihr reguläres Wirken, ebenso kümmern sie sich um alle Mitglieder in ihrem Bereich, insbesondere darum, dass die einzelnen ihre jeweiligen Aufgaben wahrnehmen.

XII.

Die Unterscheidung der Gemeinschaft als kirchlich anerkannte „Vereinigung von Gläubigen“ einerseits und als zivilrechtlich anerkannter „Verein“ andererseits muss genau beachtet werden. Einige Mitglieder leiten die Gemeinschaft als kirchliche „Vereinigung von Gläubigen“ und vertreten diese gegenüber den kirchlichen Autoritäten, andere Mitglieder bilden den zivilen Vereinsvorstand und vertreten den „Verein“ gegenüber der Gesellschaft.

Die Bezeichnung „Hagiotherapie“ist rechtlich geschützt, deshalb sind alle Verantwortlichen darauf bedacht, jeglichen Missbrauch dieser Bezeichnung zu verhindern.

XIII.

Die Gemeinschaft Gebet und Wort ist eine kirchliche „Vereinigung von Gläubigen“, die sowohl in der Kirche als auch in der gesamten Gesellschaft wirkt. Sie wird „Gemeinschaft“ genannt, weil in ihr der Gemeinschaftsgeist eine wichtige Rolle spielt. Die Mitglieder sollen einander gut kennen und auf verschiedene Weise miteinander in Kontakt sein – durch gegenseitige Besuche, Korrespondenz und andere Kommunikationsmittel.

Ein Evangelisator ist in die ganze Welt gesandt. Die Mitglieder der Gemeinschaft werden deshalb Fremdsprachen lernen, um mit den Mitgliedern anderer Länder zu kommunizieren und Gemeinschaft zu bilden, und um in anderen Ländern Evangelisationsseminare halten zu können. So können sie miteinander teilen, was sie von Gott empfangen haben.

Gebetstreffen

XIV.

Gebetstreffen der Gemeinschaft finden jährlich, monatlich, wöchentlich und täglich statt. Sie helfen den Mitgliedern, im geistlichen Leben ständig zu wachsen. Für alle Mitglieder ist die Erfahrung der Macht des Heiligen Geistes unabdingbar. Diese Erfahrung führt zu einer Änderung des eigenen Lebens und befähigt die Mitglieder, andere zur Erfahrung des Geistes und zur Änderung ihres Lebens zu führen. Bei den Gebetstreffen vertieft sich und wächst die Kraft des Heiligen Geistes, wodurch die Mitglieder geheiligt und für das Reich Gottes begeistert werden.

XV.

Die Gemeinschaft muss täglich im Gebet vereint sein. Wo eine Kapelle zur Verfügung steht, können die Mitglieder vor dem Tabernakel beten, ansonsten können sie sich in einer Wohnung versammeln. Wo das Zusammenkommen nicht möglich ist, soll sich jedes Mitglied täglich zu Hause für das Gespräch mit Jesus Zeit nehmen – für die Meditation und das Lesen und Betrachten der Heiligen Schrift.

XVI.

Die Spiritualität der Gemeinschaft Gebet und Wort lebt insbesondere aus der hl. Eucharistie. Dies zeigt sich in einem tiefen Hören, Begreifen und Erleben der hl. Messe, in der eucharistischen Anbetung und in der Pflege der Freundschaft mit Jesus durch häufige Kirchenbesuche. Wer den Leib Christi empfängt, wird Glied seines Leibes, der Kirche. In der Eucharistie haben wir ein greifbares und sichtbares Zeichen für den historischen Jesus von Nazareth, der unser Gott und Erlöser ist, der Sohn Gottes, der uns zu seinem Vater führt.

Besonders wichtig ist die Liebe zum Heiligen Geist. Die Mitglieder lernen, mit ihm Beziehung zu pflegen und zu ihm zu beten. Bevor Jesus in den Himmel aufgefahren ist, hat er versprochen, den Heiligen Geist zu senden, der uns fortan leiten, lehren, schützen und trösten werde, der unser Führer und innerer Lehrer sein und uns an alles erinnern werde, was Jesus verkündet hat. Jesus hat ihn gesandt, damit er für immer bei uns bleibe. Der Heilige Geist also führt uns zur Glaubens- und Gotteserfahrung und hilft uns, unseren Glauben und unser Wissen in die Tat umzusetzen.

Die Mitte unserer Beziehung zu Gott aber ist der himmlische Vater. Vergessen wir nicht das Gleichnis Jesu vom verlorenen Sohn. Der Vater eilt dir entgegen, er sehnt sich nach dir, er freut sich über deine Rückkehr. Der Vater bereitet ein Festmahl, weil du für ihn äußerst wichtig bist. Er hat dich erschaffen und möchte, dass du glücklich bist. Dein Glücklich-Sein ehrt Gott. Die Mitglieder lernen, durch Jesus, den Sohn, zum himmlischen Vater zurückzukehren und ihn zu lieben; vor allem lernen sie, seine Liebe anzunehmen.

XVII.

Die Mitglieder der GGW lieben und ehren in besonderer Weise Maria, die Mutter Jesu. Als Mutter hat sie auch uns angenommen, und diese kindliche Beziehung pflegen wir in der Gemeinschaft. Sie lehrt uns, Jesus der Welt zu schenken.

Die Neuevangelisierung ist nichts anderes als die Geburt Jesu in den Herzen der Gläubigen, die ihn noch nicht genügend erkannt und sich ihm noch nicht geöffnet haben, damit er sie erlösen kann. Durch die Evangelisationsseminare wird Jesus in der heutigen Gesellschaft geboren, durch die Hagiotherapie werden die Herzen der Menschen für die gläubige Aufnahme Gottes, für sein Kommen und für sein Heil bereitet. Die Beziehung zur Gottesmutter ist für die Mitglieder unverzichtbar, denn sie vermittelt die Fülle der Gnade, die sie vom Herrn empfangen hat.

Möge der allmächtige Gott in der Kraft des Heiligen Geistes uns allen die Fähigkeit schenken, echte Gemeinschaft zu werden und gezielt an der Erfüllung der Aufgaben zu arbeiten, die er uns gestellt hat, nämlich die Seminare für die Evangelisation der Kirche und die Hagiotherapie.

Dieses Dokument tritt am 1. Adventsonntag, 27. November 2016, in Kraft.

Der Gründer Prof. Dr. Tomislav Ivančić

1 Der Einfachheit halber steht bei Personenbezeichnungen immer die männliche Form, gemeint sind jedoch meistens beide Geschlechter.

 

 

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