Satzung des Vereins „Gebet und Wort“

§ 1 Name, Sitz und Geschäftsjahr

1. Der Verein führt den Namen: „Gebet und Wort“. Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden. Nach seiner Eintragung erhält er den Zusatz e.V.

2. Der Verein hat seinen Sitz in Bamberg.

Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

§ 2 Zweck, Aufgaben und Ziele des Vereins

Der Zweck des Vereins ist die Förderung der Religion sowie die Förderung mildtätiger Zwecke auch im Ausland.
Der Verein, dessen Tätigkeit nicht auf Gewinn ausgerichtet ist, sieht seine zentrale Aufgabe in der Förderung und Weiterentwicklung der von Prof. Dr. Tomislav Ivancic entwickelten Methode für geistliche Hilfe und Evangelisation in Fachkreisen und in der Öffentlichkeit. Diese Methode beinhaltet die Lehre der Katholischen Kirche und wird durch Katechesen und Gebete durchgeführt. Dadurch sollen die Menschen zu einem Leben aus dem Glauben nach christlichen Werten angeregt werden.

Die Aufgaben und Ziele werden insbesondere, durch folgende Betätigungen verwirklicht:

  • Evangelisationsseminare nach dem urchristlichen Katechumenat der Kath. Kirche
  • Abhaltung, Förderung u. Weiterentwicklung von Kursen, Tagungen, Gebetstreffen, Aus- und Weiterbildungen und missionarische Einsätze jedweder Art
  • Sammlung, Ordnung und Weitergabe von wissenschaftlichen Ergebnissen, Literatur, Dokumentationen und Informationsschriften
  • Durchführung, Auswertung und Veröffentlichung von Forschungsprojekten und wissenschaftlichen Studien, auch im Zusammenhang mit der Muttergemeinschaft oder Schwestergemeinschaften im Ausland.
  • Hilfe für Kranke und in Not geratene Menschen z.B. bei Ängsten, Schuldgefühlen, Ehe u. Familienkrisen, Aggressivität, Alkoholprobleme, Drogensucht, Hoffnungslosigkeit
  • persönliche Zuwendung durch Gespräch, Glaubensunterweisung, Gebet und Hinführung zu den Sakramenten der Kath. Kirche
  • Hinführen zum - und vertiefen des Glaubens an das Gute, Wahre, die Liebe Gottes und dem daraus erwachsenden Vertrauen
  • Förderung und Einrichtung von christlichen Wohngemeinschaften, von Heimen, von Gebets-, Glaubens-, Lebens-, Schul- und Bildungszentren
  • Verkündigung des Wortes Gottes und der Lehre der katholischen Kirche durch Medien und Literatur
  • Förderung der Zusammenarbeit mit der Muttergemeinschaft in Kroatien
        Zajednica MiR Molitva i Rijek (Gemeinschaft Gebet und Wort)
        Kaptol 13
        HR 10000 Zagreb
    ideell und finanziell durch Weitergabe von gesammelten Mitteln

Die Muttergemeinschaft verfolgt ebenso wie der Verein Gebet und Wort e.V. nach deutschem Recht steuerbegünstigte Zwecke (Förderung der Religion).

Gesammelte Spenden, die vom Geber ausdrücklich für die Unterstützung des Mutterhauses in Kroatien bestimmt sind, werden ganz an die Muttergemeinschaft weitergeleitet. Spenden, die ausdrücklich für die deutsche Gemeinschaft bestimmt sind, werden weder ganz noch teilweise nach Kroatien weitergeleitet.
Daneben soll es eine jährliche Zuwendung an das Mutterhaus zu nach deutschem Steuerrecht steuerbegünstigten Zwecken geben.
Über die Höhe der jährlichen Zuwendung an die Muttergemeinschaft entscheidet der Vereinsvorstand nach Vorlage des jeweiligen Jahresabschlusses. Die Muttergemeinschaft ist verpflichtet, anhand geeigneter Unterlagen nachzuweisen, dass sie die zur Verfügung gestellten Mittel für nach deutschem Steuerrecht gemeinnützige Zwecke ausgegeben hat.

§ 3. Gemeinnützigkeit

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar religiöse, mildtätige und gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts steuerbegünstigter Zwecke der Abgabenordnung. Der Verein ist umfassend caritativ tätig.
Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Zwecke.
Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.
Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 4 Mitgliedschaft

Der Verein hat nur ordentliche Mitglieder.

1. Die Mitgliedschaft beim Verein können erwerben:

a) natürliche Personen
b) juristische Personen

2. Über den schriftlichen Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand.

3. Mitglieder, die sich um den Verein besonders verdient gemacht haben, können zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.

4. Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss oder Tod.
Der dem Vorstand gegenüber schriftlich zu erklärende Austritt ist jederzeit zum Ende eines Geschäftsjahres möglich.

Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn es in erheblicher Weise gegen den Vereinszweck verstößt, in sonstiger Weise sich grober und wiederholter Verstöße gegen die Vereinssatzung schuldig macht oder innerhalb eines Jahres seiner Beitragspflicht trotz zweimaliger, schriftlicher Mahnung nicht nachgekommen ist.

Über den Ausschluß entscheidet die gewählte Vorstandschaft mit Zweidrittelmehrheit.

5. Die Mitglieder haben einen Jahresbeitrag in Geld jeweils im ersten Quartal des Geschäftsjahres zu entrichten. Die Höhe des Beitrags wird von der Mitgliederversammlung festgelegt.

§ 5 Organe

Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung und der Vorstand.

I. Mitgliederversammlung

  1. Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des Vereins. Sie ist abschließend und ausschließlich zuständig für
    a) Wahl des Vorstands, der alle 2 Jahre gewählt werden muss. Er bleibt bis zur satzungsmäßigen Bestellung des nächsten Vorstandes im Amt. Wiederwahl ist zulässig.
    b) Entgegennahme und Genehmigung der Jahresberichte, des Kassenberichts und des Kassenprüferberichts
    c) Entlastung des Vorstands
    d) Ernennung von Ehrenmitgliedern
    e) Satzungsänderung
    f) Auflösung des Vereins
  2. Die Mitgliederversammlung tagt jedes Jahr.
    Sie ist vom Vorstand unter Mitteilung der Tagesordnung in einer Frist von 14 Tagen einzuberufen mittels Schreiben an die Mitglieder.
  3. Außerdem ist die Mitgliederversammlung einzuberufen, wenn mindestens ein Drittel der Mitglieder unter schriftlicher Angabe der Beratungsgegenstände dies verlangt.
  4. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn sie satzungsgemäß einberufen worden ist. Sie beschließt mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder.
    Beschlüsse über die Änderung der Satzung oder über die Auflösung des Vereins dürfen nur gefasst werden, wenn diese Punkte schon bei Einberufung auf der Tagesordnung gestanden haben, und bedürfen einer 2/3 Mehrheit der anwesenden Mitglieder.
  5. Anträge von Mitgliedern an die Mitgliederversammlung müssen mindestens 8 Tage vor der Mitgliederversammlung schriftlich beim ersten Vorsitzenden eingereicht werden.
  6. Die Beschlüsse des Vorstandes und der Mitgliederversammlung sind schriftlich abzufassen und von einem vertretungsberechtigten Vorstandsmitglied und dem Schriftführer zu unterzeichnen.
  7. Über jede Mitgliederversammlung wird eine Niederschrift aufgenommen, die vom Versammlungsleiter und vom Schriftführer zu unterzeichnen ist.

II. Vorstand

Der Vorstand besteht aus:

  1. Vorsitzenden
  2. Vorsitzenden
  3. Kassierer
  4. Schriftführer
  5. Der Leitung der Studiengemeinschaft „Gebet und Wort Deutschland“ als Beisitzer

Der Vorstand führt die laufenden Geschäfte des Vereins. Ihm obliegt die Verwaltung des Vereinsvermögens.

Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch den 1. Vorsitzenden und dem 2. Vorsitzenden je allein vertreten.
Im Innenverhältnis wird bestimmt, dass der 2. Vorsitzende nur bei Verhinderung des 1. Vorsitzenden tätig werden darf.

Der Vorstand kann Beschlüsse auch im Wege des schriftlichen Umlaufs oder durch fernmündliche bzw. mündliche Abstimmung fassen, falls diesem Verfahren kein Vorstandsmitglied widerspricht.
Der Vorstand fasst Beschlüsse mit einfacher Mehrheit.

Der 1. Vorsitzende ist für alle laufenden Geschäfte zuständig mit Ausnahme all der Geschäfte, für die der Vorstand in einem schriftlich festzulegenden Beschluss seine Zuständigkeit beschließt.

Die Vereinsämter sind Ehrenämter.
Dem Vorstand können im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten pauschale Aufwandsentschädigungen gewährt werden, solange sie nicht die zulässigen steuerfreien Pauschalen gem. § 3 EStG übersteigen. Ein rechtlicher Anspruch hierauf besteht nicht.
Übersteigen die anfallenden Arbeiten das zumutbare Maß ehrenamtlicher Tätigkeit, so kann ein hauptamtlicher Geschäftsführer und unbedingt notwendiges Hilfspersonal für vereinsbezogene Arbeiten gestellt werden. Für diese Kräfte dürfen keine unverhältnismäßig hohen Vergütungen aufgewendet werden.

§ 6 Auflösung des Vereins

  1. Die Auflösung des Vereins kann nur von einer satzungsgemäß einberufenen Mitgliederversammlung beschlossen werden.
  2. Falls die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind der 1. Vorsitzende und der Schatzmeister die gemeinsamen vertretungs-berechtigten Liquidatoren.
    Rechte und Pflichten der Liquidatoren bestimmen sich im Übrigen nach den Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuches über die Liquidation (§ 47 ff BGB). Diese Regelung gilt auch dann, wenn der Verein aus einem anderen Grund aufgelöst wird oder wenn er seine Rechtsfähigkeit verliert.
  3. Das nach Beendigung der Liquidation oder bei Wegfall der gemeinnützigen Zwecke vorhandene Reinvermögen fällt an die Diözese, in der der Verein zum Zeitpunkt der Auflösung eingetragen ist.
    Diese Diözese hat es ausschließlich für gemeinnützige Zwecke im Sinne dieser Satzung zu verwenden.

Diese Satzung wurde bei der Mitgliederversammlung am 4.05.2013 beschlossen.

Seite drucken nach oben