11. Das Gute

Hierbei geht es um das Gute als fundamentale Wirklichkeit. Die Güte ist die Bedingung, das überhaupt etwas bestehen kann, sie ist unvernichtbar, wirklich, allen zugänglich und ewig. Daher sagt die Philosophie, die  Existenz ist gut. Platon sagt, dass auf dem Grund aller Dinge die Güte ist.

Jeder Mensch möchte von Natur aus gut sein. Im Elternhaus kann der Mensch Verwurzelung, Heimat und Sicherheit erfahren. Zukunft braucht Herkunft. Entwicklung braucht Bindung.

Unser Grundgesetz ist auf das Gute aufgebaut. In unserer Gesellschaft gibt es Schulen, Universitäten, Forschung, Wissenschaft, Kultur, Kunst, Polizei, Gerichte, ein gut organisiertes Gesundheits- und Sozialsystem.  Die Politik sollte ein gutes Programm haben, damit die Bürger in Frieden zusammenleben können. 

Ich als Person bin mitverantwortlich für das Gute in der Welt. Ich als Mensch entscheide jeden Tag, ob ich Gutes denken, reden und tun will. Das beginnt schon beim Erwachen: Nehme ich den Tag als Geschenk an oder als Belastung? Ich entscheide! Das Gute hält mich in der Existenz, im Sein. Nur im Sein kann ich glücklich sein, weil es meiner Natur entspricht.

„Das Verlangen nach dem Guten und Wahren ist jedem Menschen in Herz, Verstand und Gewissen eingeschrieben. Er könnte es gar nicht befolgen, wenn in ihm nicht die entscheidende Triebkraft läge.“ (Thomas v. Aquin)

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