13. Die Schönheit

ist in der Schöpfung und der Kunst wahrzunehmen.

Die Philosophie sagt, als schön gilt ein Objekt dann, wenn es im Subjekt ein Gefühl des Schönen, das heißt, ein Gefühl der Lust an der Einheit und der Harmonie, auslöst. Damit ist Schönheit gleichbedeutend mit Wohlgeordnetheit und Harmonie.

Wenn ich z.B. einen Sonnenuntergang am Meer oder in den Bergen bewundere, genieße ich ihn, ich habe nichts an ihm auszusetzen. Ich erlebe Wohltuendes und Beglückendes in mir.

Überall ist Schönheit zu erkennen, im ganzen Kosmos bis zur kleinsten Blüte. Im Wasser des Ozeans bis zum kleinen Regentropfen… Düfte, Klänge und Gesänge, Farben, Genüsse jeglicher Art, sowie Freude an den Menschen, sind Gründe für die Dankbarkeit gegenüber des Seins.

Aber all das Irdische kann unsere Sehnsucht nicht stillen, sie hat hat eine Weiterleitungsfunktion zu mehr, zu Größerem, zum Ewigen.

Die Schönheit der Geistseele des Menschen ist Abbild des absoluten Seins. Der freie Wille ist das erhabenste Abbild des Menschen vom Schöpfer. Die Geistseele drängt nach Vollendung. Niemand ist mit Endlichem zufrieden. Das liegt begründet in der Ebenbildlichkeit eines jeden Menschen mit seinem Ursprung.

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